Entsorgung von Gartenabfall
Wir liefern für Gartenabfälle die passenden Container und Müllbehälter
An- und Abtransport von Grünschnitten an Ihrem Standort
Deutschlandweite Gartenabfall-Entsorgung für Unternehmen und Privathaushalte
Recycling-Dienst für Gartenabfälle
Sie möchten Grünschnitt und Gartenabfälle entsorgen? Für die Entsorgung von Sträuchern, Geäst und Co. stellen wir Ihnen die passenden Container gemäß der Menge des Abfalls und den Anforderungen Ihres Standorts. Wir von Lintres Recycling liefern Ihnen die Abfallbehälter deutschlandweit an den gewünschten Ort.
Die passenden Container für Ihren Gartenschnitt
Häufige Fragen zur Gartenabfall-Entsorgung
Dürfen Wurzelstöcke und Baumstubben in den Container?
In kleineren Mengen ja, wenn sie weitgehend erdfrei sind. Problematisch wird es, wenn viel Boden am Wurzelwerk haftet: Erde gehört nicht in die Kompostierung und macht den Container zudem sehr schwer.
Schütteln oder waschen Sie Stöcke möglichst ab. Bei größeren Rodungen sagen Sie uns vorher Bescheid – dafür brauchen wir einen eigenen Container und teils auch eine andere Verwertungsanlage.
Was darf auf keinen Fall in den Gartenabfall?
Draußen bleiben müssen Erde, Rasensoden, Steine und Kies, Blumentöpfe und Pflanzschalen aus Kunststoff, Bindedraht, Pflanzclips und Vlies, behandeltes Holz sowie Zaunteile und Terrassendielen.
Auch Speisereste und Kaffeesatz sind hier fehl am Platz, obwohl sie biologisch abbaubar sind. Für die Kompostierungsanlage zählt reiner Grünschnitt – alles andere muss aufwendig aussortiert werden.
Wie entsorge ich invasive Pflanzen wie Bärenklau oder Staudenknöterich?
Diese Pflanzen dürfen weder auf den eigenen Kompost noch in die Biotonne. Schon kleinste Wurzel- oder Rhizomstücke treiben wieder aus, und über den fertigen Kompost würden sie weiterverbreitet.
Riesen-Bärenklau, Japanischer Staudenknöterich und Drüsiges Springkraut gehören dicht verpackt in den Restmüll oder in eine Anlage mit Hygienisierung. Melden Sie solche Fuhren bitte vorab an, damit wir den richtigen Weg wählen. Beim Riesen-Bärenklau kommt hinzu: Sein Saft verursacht in Verbindung mit Sonnenlicht schwere Hautverbrennungen – arbeiten Sie nur mit Handschuhen und langer Kleidung.
Wann darf ich Hecken und Sträucher schneiden?
Vom 1. März bis zum 30. September ist es nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, Hecken, Gebüsche und lebende Zäune abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu roden. Der Schutz gilt brütenden Vögeln.
Erlaubt bleibt in dieser Zeit der schonende Form- und Pflegeschnitt, also das Zurücknehmen des diesjährigen Zuwachses. Der große Rückschnitt gehört ins Winterhalbjahr – planen Sie den Container entsprechend zwischen Oktober und Februar ein.
Welche Containergröße brauche ich für Heckenschnitt?
Sträucher und Geäst tragen enorm auf: Was als kleiner Haufen aussieht, füllt schnell mehrere Kubikmeter. Für einen Hausgarten reicht meist ein Absetzcontainer mit 5 bis 7 m³, für größere Grundstücke und Pflegearbeiten sind 10 m³ die übliche Größe.
Wenn Sie Äste vor dem Einwerfen kürzen und schichten, passt oft die Hälfte mehr hinein. In der Biotonne dürfen Zweige bis 15 cm Durchmesser und 2 m Länge entsorgt werden – alles darüber gehört in den Container.
Kann ich größere Mengen Rasenschnitt entsorgen?
Ja, aber frischer Rasenschnitt hat seine Tücken. Er ist nass, schwer und verdichtet sich im Container zu einer luftdichten Schicht, die innerhalb weniger Tage zu faulen beginnt und stark riecht.
Lassen Sie den Schnitt nach Möglichkeit ein bis zwei Tage antrocknen und mischen Sie ihn mit gröberem Material wie Strauchschnitt. Und bestellen Sie die Abholung zeitnah – Rasenschnitt sollte nicht wochenlang im Container stehen.
Gartenabfall oder Altholz – wo verläuft die Grenze?
Die Faustregel: Alles, was gewachsen ist, ist Gartenabfall. Alles, was gesägt, gehobelt, lackiert oder imprägniert wurde, ist Altholz.
Der Heckenschnitt und der gefällte Apfelbaum gehören also in den Grünschnitt, der abgebaute Gartenschuppen, die alte Pergola und die Terrassendielen dagegen in den Altholzcontainer. Imprägnierte Zaunpfähle zählen sogar zur höchsten Altholzkategorie und brauchen einen eigenen Entsorgungsweg.
Darf ich Gartenabfälle einfach selbst verbrennen?
In den meisten Gemeinden nicht. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz gibt der Verwertung Vorrang vor der Beseitigung, und die Bundesländer und Kommunen haben das Verbrennen im Garten fast überall untersagt oder an eine vorherige Anmeldung geknüpft.
Ein Verstoß kann teuer werden. Ein Container ist der einfachere Weg – und aus dem Material wird am Ende Kompost statt Rauch.
Was darf in den Grünschnitt-Container?
Gartenabfälle
Das gehört hinein
- Sträucher
- Buschwerk
- kleine Äste bis (20cm Durchmesser)
- Wurzeln
- Rasenschnitt
- Laub
Das gehört nicht hinein
- Abfälle aus der Tierhaltung
- Gartenmöbel und Blumenkübel
- Küchen- und Speiseabfälle
- Rasensoden mit Boden
- Schadstoffe jeglicher Art (Farben, Lacke, Lösungsmittel, Säuren, u.ä.)
- Steine, Sand und Lehm
- verbranntes Holz
- verunreingte Grün- und Parkabfälle
- Wurzeln (über 20cm Durchmesser)
Holzabfall
Das gehört hinein
- Bauspanplatten
- Deckenpaneele
- Dielen
- Fußboden
- Laminat
- Parkett
- Zierbalken
- Regale / Schränke
- Pressspanplatten
- Massivholz
Das gehört nicht hinein
- Altholz aus Abbruch (z.B. Fachwerk)
- Gartenabfälle wie Stämme, Stubben, Wurzeln
- gefährlich-behandeltes Altholz (A4-Holz) wie Holzzäune, Gartenmöbel, Holzterrassen
- Glas (z.B. Fenster- oder Türenglas)
- verbranntes Holz
Garten- und Bioabfall
Gartenabfall (auch Bioabfall genannt) ist nicht automatisch jeder Abfall, der im Garten entsteht, sondern ein rein biologischer und unbehandelter Abfall aus dem Garten. Das bedeutet die Reste der gekürzten Gartenhecke sind Gartenabfall, der zerlegte Gartenschuppen ist kein Gartenabfall.
Vor allem behandeltes Holz (z.B. mit Wetterschutzlack) muss als Altholz entsorgt werden, weitere Informationen dazu finden Sie hier Altholz
Ihre Gartenabfälle wie Rasen- und Grünschnitt, Laub, Strauch- und Buschwerk bis zu einem Durchmesser von 15cm und einer Länge von 2m dürfen in der Biotonne entsorgt werden.
Reicht Ihre Biotonne nicht aus liefern wir Ihnen gern einen passenden Container.
Kompostierung
Garten- und Bioabfälle finden in der Regel eine Verwendung in einer Kompostierungsanlage.
In der Kompostierungsanlage wird der Abfall mit Hilfe von Schreddern vorzerkleinert, um den Rotte-Prozess zu beschleunigen. Durch den Einsatz spezieller Anlagentechnik verrottet das zerkleinerte Material dann innerhalb kürzester Zeit zu fertigem Kompost.
Während dieses Prozesses wird meist auch noch die entstehende Wärme direkt wieder zum Heizen genutzt.
Rohstoff Kompost
Kompost ist ein wertvoller Rohstoff und hat den Torf inzwischen nahezu vollständig abgelöst.
Er findet vor allem im Garten wieder Verwendung und verbessert die Erde auf natürliche Weise. Je nach Beschaffenheit des Bodens kann Kompost ein Düngemittel teilweise oder sogar ganz ersetzen.
Aber nicht nur Gartenbesitzer haben Interesse an dem hochwertigen Material, auch Mischwerke für Blumenerden nutzen Kompost schon seit langem als Grundmaterial für Ihre Blumenerden.
So funktioniert die Abfall-Entsorgung
1
Kontakt & Beratung
Wir beraten Sie zu Ihrem Abfall und Entsorgungs-Behältern und -Kosten. Kontaktieren Sie uns gerne.
2
Termin & Bestellung
Gemeinsam vereinbaren wir einen Termin für die Entsorgung Ihres Abfalls.
3
Anlieferung der Container
Gemäß Ihrem Termin liefern wir Ihre bestellten Abfallcontainer an.
4
Beladung der Container
Nun sind Sie dran: die Container können mit dem entsprechenden Abfall beladen werden.
5
Abholung & Entsorgung
Gemäß des vereinbarten Termins holen wir die Container bei Ihnen ab und entsorgen Ihren Abfall.
Wir beraten Sie gerne!
Sie haben Fragen zu unseren Leistungen oder wünschen ein unverbindliches Angebot für Ihre Abfallentsorgung? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!